Wie ich durch einfache Fragen viel Geld sparen konnte und wie Du das auch schaffst!

„Ok, das bekomme ich hin“, ich frage einfach!“ machte ich mir damals vor vielen Jahren Mut, um meine Wohnungseinrichtung bei einem bekannten Möbelhaus zu kaufen.

„Wenn ich nun alle diese Möbelstücke bei Ihnen kaufen würde, welchen Preisnachlass können Sie mir gewähren?“ fragte ich den Möbelverkäufer.

Das war vor vielen Jahren mein erster Schritt, um nach einem Rabatt für meinen Möbelkauf für meine damalige Wohnungseinrichtung zu fragen.

Allein diese Frage hat mir eine Ersparniss von 200 Euro gebracht.

Der Anfang war gemacht und ich „traue“ mich seitdem immer nach einem Preisnachlass zu fragen.

Die Frage nach einem Preisnachlass ist schließlich kostenlos!

Durch eine einfache Frage, die nichts kostet, können unglaubliche Sparerfolge möglich werden.

Screenshot Finanztip

Viele Menschen schrecken aber vor einer einfachen Frage nach einem Preisnachlass zurück, aber warum ist das so?

Meiner Meinung nach spielt hier in unserer Gesellschaft eine einzige Frage eine wirklich große übergeordnete Rolle.

 „Was denkt jetzt bloß der Gegenüber von mir?“

  • "Der will jetzt bestimmt nichts mehr mit mir zu tun haben!"
  • “Wie stehe ich denn da, wenn ich keinen Preisnachlass bekomme!“
  • “Ich bekomme doch bestimmt dann verpfuschte Ware, wenn ich nach dem Preis frage!“
  • “Ich kann es mir doch leisten, warum also dem anderem etwas wegnehmen, ich bin doch ein guter Mensch!"
  • Du merkst schon, wie sich die Gedankenspirale in Gang setzt und plötzlich viele Ängste hochkommen, die einem vor dieser einfachen Frage nach einem Preisnachlass in Deckung gehen lassen.

    Wie Du deine Angst bei der Frage nach einem Preisnachlass ganz einfach loswirst und danach viele tausende Euros einsparen kannst

    Ein mulmiges Gefühl macht sich in der Magengegend breit und Du weißt eigentlich gar nicht warum.

    Jetzt weißt Du es.

    Die Angst, dass Dein Verhandlungspartner etwas negatives über Dich denken könnte und die damit einhergehende Angstschleife, ist das dominierende mulmige Gefühl in Deiner Magengegend.

    Dieser eine Punkt, „was denkt der andere jetzt bloß von mir“, spielt nach meiner Meinung nicht nur bei einem privaten Verhandlungsgeschick eine wichtige Rolle, sondern auch generell in unserem Konsumverhalten. Aber dazu ein anderes mal mehr.

    So… nun weißt Du warum Du Dich jetzt bisher immer vor der Frage nach einem Preisnachlass gedrückt hast und Du wahrscheinlich schon eine Menge Geld hättest einsparen können.

    Aber damit ist jetzt Schluss! 

    Ich zeige Dir jetzt gleich den Schlüssel, damit Du ab heute ungehindert bei jeder guten Gelegenheit mit Freude nach einem Preisnachlass fragst!

    Jipie...

    Verhandeln macht Spaß!

    Und wie 😉

    Bestimmt warst Du schon mal in den orientalischen Regionen unserer Erde unterwegs. Oder Du hast schon mal eine Dokumentation über die Kultur unserer fernöstlichen Länder gesehen und kannst Dich noch an das rege Treiben auf den tollen duftenden Wochenmärkten erinnern.

    Die Menschen dort in ihren kleinen Geschäften und Marktständen verkaufen Tag für Tag Ihre Waren an Einheimische und natürlich an die Touristen.

    Und soll ich Dir was sagen, dort wird fast nur verhandelt und gefeilscht.

    Egal um welche Ware es sich handelt.

    Die Menschen sind es dort einfach nur gewohnt, da sie Tag ein Tag aus damit groß geworden sind.

    Aber was hat das mit unserer Kultur zu tun, wo augenscheinlich gar nicht verhandelt wird.

    Genau…eben nur augenscheinlich nicht!

    Denn es wird in Wirklichkeit auch hier fast überall verhandelt, jedoch sieht man es nicht gleich.

    Hierzu mal ein paar private Beispiele:

    - Meine Verhandlung zum Möbelkauf habe ich an dem Verkäuferschreibtisch in dem Möbelhaus geführt, wo es niemand mitbekommen hat

    - Die Verhandlung für meinen privaten Internetanschluss findet bei mir zu Hause am Telefon statt

    - Bei Onlinebestellungen die nicht einwandfrei bei mir ankommen, frage ich online nach einem Preisnachlass

    - Der Kaufpreis für das letzte Auto welches bei uns unter dem Carport steht, wurde am Schreibtisch des Verkäufers verhandelt.

    Es gibt hier hunderte von Beispiele die ich nennen könnte.

    Du siehst also, in unseren Regionen wird bestimmt genauso viel verhandelt aber man sieht es halt nicht sofort!

    Also was könnte Dich jetzt noch davon abhalten Deine erste Frage nach einem Preisnachlass zu stellen….

    Genau, immer noch die Angst, oder...

     „was könnte der andere bloß von mir denken. Ich will dem ja nichts wegnehmen!"

    Hier meine Antwort.

    Der mögliche Rabatt, oder das mögliche Skonto ist in der Preisgestaltung aller Artikel schon mit eingebunden

    Ist das nicht unglaublich!

    Genau… die Verkäufer rechnen schon damit, dass Sie Dir einen Preisnachlass geben.

    Sei es für eine Großmengenabnahme einer Bestellung, für die Qualitätsmängel an der Ware, oder generell bei einem Preisnachlass. weil es z.B den Artikel woanders auch zu einem günstigeren Preis gibt.

    Die Verkäufer wollen und müssen verkaufen und sind auf Kunden angewiesen!

    Sie wollen Dich als Kunden gewinnen und behalten. Guter Service wird dann auch mit vielen Sternen bewertet! 🙂

    Also nutze auf jeden Fall den Rabattrahmen des Verkäufers, denn dieser ist zum Verhandeln da!

    Du brauchst also keine Angst mehr vor der Frage nach einem Preisnachlass haben, da die Waren schon preislich so gestaltet sind, dass diese einen Rabatt hergeben.

    Und die Verkäufer wissen das natürlich!

    Na, das ist doch jetzt bestimmt Musik in Deinen Ohren, oder ?

    Wie sollten auch sonst, Winterschlussverkauf, Sommer-Sale, die Angebote in den Prospekten, Rabattaktionen und die Punkte auf Deiner Payback-Card möglich sein.

    Denn wenn diese Rabatt, - Sale, - und Angebotsaktionen nicht mit eingerechnet wären, würden die Händler nicht mehr lange am Markt sein.

    Du brauchst Dir also keinen Kopf mehr darüber zu zerbrechen, was der Verkäufer über Dich denken könnte, wenn Du ihn nach einem Rabatt fragst, denn er rechnet schon damit.

    Falls es Dich interessiert, wie sich ein Verkaufspreis überhaupt zusammen setzt, dann klicke hier.

    Hier wirst Du sehen, das in dieser Tabelle natürlich auch Skonto und Kundenrabatt aus den genannten Gründen schon einkalkuliert sind.

    Du wirst erstaunt sein, wie hoch in den Berechnungen des Listenverkaufspreises der Rabatt teilweise schon veranschlagt wird.

    Hier eine kurze Darstellung der Berechnung.

    So jetzt weißt du wie sich ein Verkaufspreis zusammensetzt.

    Zu guter Letzt möchte ich Dir noch einige Tipps und Tricks für Deinen persönlichen Verhandlungserfolg mitgeben.

    Wie ich durch die einfache Frage nach einem Preisnachlass schon tausende von Euros eingespart habe und wie Du das auch schaffst!

    Manchmal gibt es so kleine Verhandlungs-Kniffe, die sich über die Jahre bewährt haben und etliches Geld eingespart haben bzw. die Geldeinnahmen erhöht haben.

    Internetprovider:

    Wenn ich zum Beispiel alle zwei Jahre meinen Internetanbieter kündige, lehne ich jedes Angebot Seinerseits bis kurz vor dem endgültigen Kündigungsdatum ab.

    Kurz vorher melde ich mich dann doch wieder bei dem Anbieter, der mich ja eigentlich schon als Kunden verloren geglaubt hatte und mich auch nicht meht angerufen hat, mit den Worten:“

    Hallo, es geht um die folgende Vertragskündigung…ich sollte mich nochmal bei Ihnen melden, weil Sie mir ein letztes tolles Angebot machen wollten 🙂

    So hat der Provider doch noch eine letzte Chance seinen letzten Preis zu nennen und ich kann bei dem gleichen Internetanbieter bleiben, der mich schon seit Anbeginn begleitet.

    Es ist also eine WIN-WIN Situation! Die beste aller Verhandlungsausgänge!

    Tip: Diese WIN-WIN Situation sollte meiner Meinung nach immer am Ende aller Verhandlungen stehen. Diese Situation bietet so immer die Möglichkeit auf Augenhöhe zu bleiben und dem Gegenüber sein Gesicht wahren zu lassen.

    Gehaltsverhandlung:

    Ein weiterer Trick, wenn es zum Beispiel um eine Gehaltsverhandlung geht, besteht darin, Deinen Chef mal nach einem Feedback zu Deinem Arbeitsleistungen zu fragen.

    Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er Dich für Deine Leistungen loben und Deinen Wert für die Firma darlegen.

    Auch wird Dein Vorgesetzter Situationen beschreiben, in denen er Dich hervorhebt, um Dich noch mehr zu motivieren.

    Denn ein Lob und ein positives Feedback von Deinem Chef an Dich löst ja ein sehr gutes Gefühl bei Dir aus, was Dich zu noch mehr Einsatz pushen soll 😉

    Glaub mir, die Führungskräfte werden darauf geschult!

    Nur weiß Dein Chef aber leider nicht, dass er, wenn er Dich nur gelobt hat, Du in der gleichen Sekunde mit der folgenden Frage um die Ecke kommst:

    “ Da Sie ja von mir so begeistert sind und ich nach Ihren Aussagen einen solchen Mehrwert biete, würde ich mich sehr über eine Gehaltserhöhung freuen. Würden Sie das jetzt auch so sehen?“

    Du glaubst gar nicht, wie schnell Dich diese Frage, aufgrund des positiven Feedbacks Deines Chefs, in die nächste Lohnstufe hebt.

    Tip: Natürlich musst Du auch hier mit Augenmaß vorgehen und der Situation angemessen reagieren.

    Gehaltsverhandlungen sind zum Teil ein schwerer Brocken und bedürfen immer einer gründlichen Vorbereitung.

    Solltest Du aber mit dieser Taktik ein gutes Gefühl haben, dann probiere es einfach. Bei mir hat es damals genau so sehr schnell funktioniert.

    Auf jeden Fall lassen sich mit den hier aufgezählten kleinen Tipps und Tricks mehrere hundert Euros mehr in einem Jahr sparen und Dein Einkommen schnell anheben.

    Werde also auch Du zu einem echtem Talerplaner, und habe den Mut zu Verhandeln! Es wird sich für Dich lohnen.

    Das verspreche ich Dir!

    Auf Deinen Sparerfolg!

    Florian

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